Mittwoch, 22. Februar 2012

Februar

Ich melde mich nochmal :)
In letzter Zeit habe ich leider gar keine Zeit irgendwas über mein Austauschjahr zu schreiben. Aber jetzt sitze ich gerade in meiner Englisch Klasse und hab meinen Essay schon fertig, also schreibe ich mal was :) Ich bin übrigens Klassenbeste in Englisch, yay! Ok.. also was ist passiert.. Nicht so viel eigentlich. Ist aber auch gar nicht schlimm weil ich trotzdem irgendwie immer beschäftigt bin. Entweder treffe ich mich mit Freunden, mache was mit meiner Gastfamilie oder bin länger in der Schule wegen Drama Club. Ich war bei Dairy Queen, da gibt es die beste Ice cream der Welt! Dann hatten wir unsere Theater Aufführungen und danach waren wir alle nachts im International House of Pancakes (IHOP). Alles ist hier 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche geöffnet. Ich brauche unbedingt einen Beach Tag! Ich muss meine Bräune auffrischen :P Aber im Moment ist das Wetter nicht sooo gut. Also schon manchmal bis zu 28 Grad aber ich bin ja immer so beschaeftigt :D Und 28 Grad ist irgendwie nicht mehr sooo warm fuer mich :D Hier laufen alle bei 25 Grad in nem dicken Pulli rum! Um das Winter feeling zu verstärken :D Wir schaffe ich das nur nächsten Winter in Deutschland? :O
Ach ja Valentinstag, hab ich gaaaaanz viele Schokoherzchen bekommen von meiner Gastfamilie und von Freunden :)
Die Zeit vergeht sooo schnell hier.. In 3 Monaten und 3 Wochen komm ich schon wieder. Ich hab das Gefühl ich hab viel zu wenig Zeit hier und viel zu viel was ich noch machen möchte! Nächsten Monat geht es wieder nach NEW YORK city und nach washington dc zum barak obama :P und nach pennsylvania :)
Am Samstag war ich in West Palm Beach mit der Kirche und da hab ich ein Mädchen kennen gelernt die war ein Jahr in Deutschland und ihr deutsch ist.. perfekt :O Und Montag war keine Schule dann sind wir zum Strand gefahren, aber wir waren nur so ne halbe stunde da. Es war auch ziemlich windig. Das Meer war tuerkis blau :O Und danach Eis essen bei Ritas :) Ich habe absolut 0 Heimweh, aber trotzdem fehlen mir alle!
I will miss it so much to speak english the whole day! It's just so much easier than German! Die Woerter sind einfach viel..passender. Keine Ahnung wie ich das beschreiben soll. Man kann einfach besser etwas rueber bringen. Oh man ich weiss gar nicht mehr wie ich mich in Deutsch ausdrücken soll. Das versteht jetzt eh keiner, aber egaaaal :)
Wenn ich wieder komme möchte ich erst mal nen ganz großen XXXXL Döner essen!
Okay guys, that's it. I hope you guys are fine and I miss y'all! I'm enjoying my last time in Florida :)
C U guys in June :) xoxo

Mittwoch, 25. Januar 2012

English essay: Change in your life

 Almost everybody had a change in their life. When you were in a situation, you never were before. When your old life stopped, and your new life began.  
I had a big change in my life. The change was to go to another country, many thousands of miles away from my home. So far away from my family and friends and from my usual surroundings. I had this dream since I was in 7th grade. I told my parents about my plans but they did not agree with this exceptional idea. I tried almost 6 months to persuade them. I brought them magazines and showed them web pages. I told them about students in my school that went to Indiana, Michigan and Minnesota for their exchange and were so proud and happy after because it was the best time in their life. One day I convinced my mother to go to an information evening with me in my school. After this evening it was clear: I will spend one school year in the United States of America.
The time started when I had to fill out applications, went to the doctor for shots, met so many new friends that are exchange students, too, and of course, waited. I waited for that day when I would finally fly in my new life. And I waited for my Host family. I went to Frankfurt to claim for my Visa. I bought my suitcase. I went to school. I spent the last months with my family and friends. And we planned my farewell party. My farewell party was on June, 22. I invited all my friends, family and neighbors. It was a fun night that didn't end before 3 am. Normally, I checked my email mailbox for a email with information about my Host family every evening. It said every time the same: "No new emails." I checked it every day, except the evening of my farewell party. So I woke up the next day and spent some time at my laptop. I checked my emails and there was "1 new email". I thought it was some advertising but then I clicked on it and it said: "Your host family". I ran through the house and screamed. I weas just so happy. I got this email on the evening when my farewell party was. The one and only evening I didn't check my emails.
Three weeks after I got the information about my host family, I had to say "good bye" to everyone. The morning before the flight, August 16th, I couldn't eat breakfast because I had the feeling it would all come out two seconds later. I was so excited because I knew that I would be in the USA in a few hours. So we finally went to the airport, with my family and some of my friends. I knew that these minutes would be the last minutes in Germany for a long time. I was so happy and sad on the same time. If I would have had two faces, one would have been sad and the other one would have been happy. After some tears from my side, and from the side of my family and friends I stepped in my new life. The first step in my new life was when I went through the Check In gate and when I could not see my family anymore. That moment was very peerless. I knew, my new life will start now.
I don't regret any of these days here in the United States. I met so many nice people and I found a second family. The USA will always be my second home and I will come back to visit. I am happy that I was so courageous and I decided to do this. And I will go back to Germany soon and tell everybody about my story. Maybe I can tell some students in my school about my experiences and maybe they need me to convince their parents. Just like it was 3 years ago with my family. The change in my life was the best that could have happened to me.

Freitag, 20. Januar 2012

Neues Semester - Neuer Stundenplan

1. English Writing
2. US History Honors
3. Library aid
4. Music
5. Drama
6. German
7. Art

:)

Donnerstag, 5. Januar 2012

Armut

Es ist traurig, aber ich wurde noch nie in meinem Leben so viel mit Armut konfrontiert wie hier.
Es gibt so viele Obdachlose hier, es ist warm, es sind Duschen am Strand. Aber trotzdem. Sie haben kein Dach über dem Kopf. In Vero Beach ist eine Gegend da leben Leute in Blechhütten. Jedes mal wenn wir da lang fahren frage ich mich echt ob ich gerade wirklich in den USA bin. Es
ist erschreckend so etwas zu sehen.

Und jetzt eine leider wahre Geschichte, die mich heute so sehr zum nachdenken gebracht hat.
Also heute bin ich -wie jeden Mittwoch- in die Youthgroup mit Gerardo gegangen. Das ist eine Jugengruppe in der Kirche, ist immer lustig. Unsere Youthgroup hat 900 Dollar über Weihnachten gesammelt und anschließend gespendet, um Familien in unserer Kirche, die kein Geld für Essen haben, Weihnachtsessen zu kaufen.
Das fande ich schon erschreckend weil es waren sooo viele Familien, die sonst nichts zu essen über Weihnachten gehabt hätten. Dann wurde uns heute erzählt, dass eine Obdachlose Frau in unserer Kirche nichts mehr hat. Sie lebte in einem Zelt mit ihrer Katze. Da es aber die letzten Tage sehr kalt nachts und tagsüber war (nachts bis zu -5 Grad) hat sie den Heizer in ihrem Zelt angemacht. Sie ist nur kurz rausgegangen, und dann ist ihr ganzes Zelt in Flammen aufgegangen. Es war zu spät um irgendetwas zu retten. Diese Frau, die eh schon nichts hatte, hat jetzt gar nichts mehr. Sozusagen von 0 auf -100. Nichts, nichts, nichts. Sogar ihre Katze hat sie dabei verloren. Als wir diese Geschichte gehört haben waren wir erstmal sprachlos. Uns wurde gesagt dass sie eine Nacht im Hotel hat aber ab morgen wieder auf der Straße ist, ohne Zelt, ohne alles. Noch am selben Tag haben wir ein Zelt und einen ganz dicken Schlafsack für sie besorgt. Morgen werden wir Klamotten von uns spenden und ihr am Wochenende auch mehr Essen bringen.
Wenn uns jemand ein Zelt schenken würde, und wir darin leben sollten, wir würden so anders handeln. Aber ihr haben wir damit alles gerettet. Was würdet ihr machen wenn euer Haus abbrennen würde und jemand dir ein Haus schenken würde? Es ist das selbe bei ihr. Ihr Zelt war ihr "Haus". Nur dass Welten zwischen ihrer Wertschätzung und unserer Wertschätzung liegen. Ich schätze jetzt noch alles viel mehr... Das ist eine Erfahrung die ich hier mache, die ich nicht als Tourist machen würde. Etwas was ich mitbekomme weil ich hier lebe. Wenn man an die USA denkt, denkt man an Hollywood, Las Vegas, New York und Miami. Man denkt an das Land wo jeder Geld hat und ein Dach über dem Kopf. Doch dir Realität ist leider anders... So etwas zeigen sie nicht im Fernsehen.

Hier ein Bild von dem Zelt und dem Schlafsack den wir für sie besorgt haben.